Begleitung für Jugendliche, die ihren Weg noch suchen.
Wenn die Welt dröhnt, die Erwartungen zu laut werden und Grenzen verschwimmen, brauchen junge Menschen Orte, an denen sie atmen und sich spüren dürfen. Orte, wo die Stille des Wassers, das leise Sirren der Angel oder der wache Blick eines Hundes helfen, das innere Chaos zu sortieren. Martin Ruch bietet mit „Coaching-Fischen“ einen solchen Ort – einen Raum für Entwicklung, Ruhe und Neubeginn.
Element Wasser – Natur als Lehrmeister.
Martin Ruch, Sozialarbeiter und Gestalttherapeut mit jahrzehntelanger Erfahrung, hat die Sprache der Jugendlichen und ihrer Konflikte tief verinnerlicht. Bei problematischem Verhalten, Schulschwierigkeiten oder innerer Unruhe arbeitet er mit einer Haltung der Zugewandtheit und Geduld – frei von Urteil und mit klarem Blick. Er versteht auffälliges Benehmen nicht als „Fehlverhalten“, sondern als Ausdruck von Not, als ungeschickten Versuch, Kontakt, Orientierung und Sicherheit zu finden.
Seine Arbeit beruht auf einem ganzheitlichen Ansatz: Gespräch, Erleben und Bewegung greifen ineinander. Jugendliche dürfen sich ausprobieren, beim Fischen Geduld und Konzentration üben oder im Umgang mit dem Hund Vertrauen, Verantwortung und Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit entwickeln. Die Integration der Eltern ist zentral, denn Beziehung und Zuwendung ist für Ruch das Fundament jedes Lernens. Nur wenn Erwachsene – als „Fels in der Brandung“ – mit ihren eigenen Gefühlen authentisch umgehen können, entsteht ein Klima, in dem junge Menschen wirklich wachsen können und wollen!



Raus aus der Eskalationsspirale!
Oft sind es Bewertungen von Bezugspersonen, die Konflikte eskalieren lassen: Sätze wie „Du willst deinen Willen durchsetzen“ verschärfen Spannungen, statt sie zu lösen. In der Begleitung durch Martin Ruch lernen Eltern, Lehrerinnen und BetreuerInnen, den Blick zu öffnen – von der Schuld zur Ursache, vom Vorwurf zur Begegnung, zum Gespräch. So entstehen neue Handlungsspielräume für alle Beteiligten.
Mit seinen fundierten Ausbildungen – von der Gestalttherapie (Hilarion Petzold), der Gewaltberatung (Burkhard Oelemann) bis zur Supervision (Astrid Schreyögg) – und Jahrzehnten in der Jugend- und Sozialarbeit verbindet er soziale und praktische Erfahrungen zusammen. Auftraggeberinnen und Auftraggeber wie Jugendanwaltschaften, Sozialdienste und Fachstellen in mehreren Kantonen vertrauen seiner Arbeit, denn sie zeigt nachweislich Wirkung: Jugendliche lernen, sich besser zu regulieren, Eltern erfahren Entlastung, und Konflikte verwandeln sich in Entwicklungsschritte.

Still werden. Hinhören. Vertrauen
«Coaching-Fischen» ist mehr als ein Therapieangebot – es ist eine Einladung, Beziehungen neu zu denken. Wer Jugendlichen mit Echtheit, Geduld und innerer Ruhe begegnet, begleitet sie nicht nur, sondern verändert ihren Erfahrungshorizont.
Für Martin Ruch ist das Wasser ein Symbol für Wandlung: Es fließt, nimmt Form an, spiegelt und reinigt. So dürfen auch junge Menschen, die noch nach sich selbst suchen, erfahren, dass Veränderung möglich ist – behutsam, seelengerecht und geführt von bestimmter, achtsamer Hand.
